(Sen. Projektmanagerin)

Marlene Warter

Marlene Warter
(Vita)
Schon als Kind war ich die, die freiwillig den Stundenplan abgeschrieben und die Stifte nach Farbverlauf sortiert hat. Chaos? Nur kontrolliert, bitte.
Nach der kaufmännischen Matura, zwei geisteswissenschaftlichen Studien und einem Abstecher ins Marketing war für mich klar: Ich will dorthin, wo Deadlines das Sagen haben – ins Projektmanagement.
Heute manage ich Projekte jeder Größe mit Struktur, Humor und einem offenen Ohr für meine Kolleg:innen. Denn eines ist sicher: Gute Projekte sind kein Zufall – sie sind gut gemanagt.
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Vita Auf einen Drink
(Interview)

Auf einen Drink mit der Projektmanagerin

(1)

Was macht dich als Projektmanagerin aus?

Ich halte Kosten, Timing und Ressourcen im Blick, organisiere, optimiere und halte dem Team den Rücken frei. Dabei arbeite ich gern mit Struktur, aber noch lieber mit Schmäh – beides funktioniert nämlich erstaunlich gut zusammen.
Klarheit und Ordnung in ein Projekt zu bringen ist meine Leidenschaft, dabei hüte ich mich aber davor, zur Mikromanagerin zu mutieren. Am meisten Freude bereitet es mir, Projekte voranzutreiben und gleichzeitig den Kreativen den Freiraum zu lassen, den sie brauchen – damit sie das tun können, was sie am besten können: richtig gute Ideen entwickeln. Gutes Projektmanagement läuft meiner Meinung nach am besten dann, wenn es im Hintergrund bleibt, aber trotzdem unverzichtbar ist.
(2)

Was gibt dir Klarheit, wenn du keine hast?

Im Projektmanagement landet man regelmäßig in den verrücktesten, stressigsten und manchmal komplett absurden Situationen. Ich hab für mich gelernt: Panik bringt nix – ein kühler Kopf dagegen schon.
Erstmal tief durchatmen, überlegen, worauf man den Fokus legen soll – und dann eine Lösung finden. Denn eine Lösung (oder zumindest ein halbwegs charmanter Workaround) findet sich immer, selbst wenn es auf den ersten Blick nach Weltuntergang aussieht.
Mein Motto: Augen zu und durch – aber mit Plan. Und mit dem Vertrauen, dass man als Team (fast) alles schaffen kann, wenn man gut aufgestellt ist und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt.
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Wie hältst du dein Team bei Laune?

Ich höre zu. Ja, ich kann Projekte planen, Budgets im Blick behalten und Deadlines einhalten. Doch am wichtigsten für mich ist, die Bedürfnisse des Teams zu verstehen und die Arbeit mit einer positiven Einstellung anzugehen. Denn am Ende sind es die Menschen, die ein Projekt zum Erfolg führen. Und meine Aufgabe ist es, dafür die richtigen Voraussetzungen zu schaffen – mit Hausverstand, guter Stimmung und ganz ohne Drama.